Gong-Ausbildung auf La Réunion
„Das Erlernen des Gongs wird zu einem Lernen durch den Gong.“
Dr. Séverine Ringanadépoullé, Les résonnances du Gong, Studie im Auftrag von dem Verein Kabar Holistique, La Réunion 2024
Einen Gong zu spielen bedeutet nicht, möglichst viele Klänge aus ihm herauszuholen. Es bedeutet, mit jedem Anschlag eine Entscheidung zu treffen: Wann beginnt ein Klang? Wie darf er sich entwickeln? Wann braucht es einen neuen Impuls – und wann ist es besser, nichts hinzuzufügen?
Der Gong reagiert unmittelbar auf die Spielart des Menschen, der ihn spielt. Kraft, Zurückhaltung, Unruhe, Klarheit und Aufmerksamkeit können dadurch im Klang hörbar werden. Wer lernt, genau hinzuhören, entdeckt deshalb nicht nur die Möglichkeiten des Instruments. Er beginnt auch wahrzunehmen, wie die eigene innere Haltung das Spiel verändert.
In diesem Sinne wird das Lernen mit dem Gong zu einem Lernen durch den Gong. Das Instrument wird dabei nicht mystifiziert. Nicht der Gong entscheidet, was geschieht. Der Spieler gibt dem Klang durch seine Haltung, seine Intention und seine Art des Spielens eine Richtung.
Das Erlernen von Spieltechniken bildet eine wichtige Grundlage dieser Ausbildung. Doch Technik allein gibt einem Gongspieler noch keine wirkliche Sicherheit. Auch die Anzahl oder die Qualität seiner Instrumente kann das Vertrauen in die eigene Wahrnehmung nicht ersetzen.
Wirkliche Sicherheit entsteht, wenn Sie lernen, eine klare Intention zu entwickeln, Ihrer Wahrnehmung und Ihrer Intuition zu vertrauen und daraus Ihren eigenen Ausdruck entstehen zu lassen. Deshalb geht es in dieser Ausbildung nicht darum, eine vorgegebene Methode zu übernehmen oder den Stil eines anderen Spielers nachzuahmen. Sie lernen, die verschiedenen Techniken als Ausdrucksmittel zu nutzen und daraus schrittweise Ihre eigene Art des Gongspiels zu entwickeln.
Im Dialog mit dem Gong, im Zusammenspiel mit anderen und im Gong-Orchester erfahren Sie, wie Klang zu Kommunikation wird. Sie lernen zuzuhören, zu reagieren, Pausen zuzulassen und Ihre eigene Stimme in einem gemeinsamen Klanggeschehen zu finden.
Auf dieser Grundlage entwickeln Sie nicht nur einen persönlichen Spielstil. Sie gewinnen auch die innere Klarheit, die notwendig ist, um Gong-Sessions authentisch, aufmerksam und verantwortungsvoll zu gestalten.
Vom technischen Spiel zum persönlichen Ausdruck
In der Ausbildung lernen Sie, wie unterschiedliche Spieltechniken, Anschlagspunkte, Mallets und Bewegungen den Klang verändern. Dabei steht nicht nur die technische Ausführung im Mittelpunkt. Ebenso wichtig ist die Frage, wie eine Technik eingesetzt wird und welchen Ausdruck sie im jeweiligen Moment erhält.
Ein einzelner, bewusst gesetzter Anschlag kann mehr ausdrücken als eine lange Folge verschiedener Techniken. Deshalb geht es nicht darum, möglichst viel zu spielen, sondern zu verstehen, was ein Klang benötigt und was Sie mit ihm ausdrücken möchten.
Die Technik bildet das Vokabular. Ihre eigene Sprache entsteht erst dadurch, wie Sie diese Möglichkeiten wahrnehmen, miteinander verbinden und im richtigen Augenblick einsetzen.
Intention gibt dem Spiel Sinn und Richtung
Eine Intention ist mehr als ein vorher festgelegtes Ziel. Sie beantwortet die Frage, warum Sie spielen und womit Sie sich während des Spielens verbinden möchten.
Beim persönlichen Spiel kann eine Intention aus einer inneren Frage, einem emotionalen Thema oder einem kreativen Prozess entstehen. In einer Gong-Session mit mehreren Menschen hilft sie, eine gemeinsame Ausrichtung zu schaffen und den Teilnehmern bewusst zu machen, weshalb sie sich auf diese Erfahrung einlassen.
Dabei schreibt die Intention nicht vor, welches Ergebnis entstehen muss. Sie gibt dem Spiel jedoch Sinn und verhindert, dass dem Gong selbst eine geheimnisvolle Wirkung zugeschrieben wird. Der Spieler weiß, warum er vor dem Instrument steht, und übernimmt die Verantwortung für den Raum, den er eröffnet.
Eine klare Intention gibt diesem Prozess einen Rahmen. Der Gongspieler muss die Erlebnisse der Teilnehmer nicht erklären oder für sie interpretieren. Er muss jedoch wissen, welchen Raum er eröffnet und welche Verantwortung er damit übernimmt.
Wahrnehmung, Intuition und persönlicher Ausdruck
Intuitives Gongspiel bedeutet nicht, ohne Orientierung jedem spontanen Impuls zu folgen. Intuition entwickelt sich aus genauer Wahrnehmung, praktischer Erfahrung und dem Vertrauen in die eigene Reaktion.
Ein Spieler muss hören, wie sich ein Klang entfaltet, wie lange er im Raum bleibt und ob ein weiterer Anschlag die Bewegung unterstützt oder unterbricht. Er muss wahrnehmen, wann sich etwas entwickeln darf und wann der Klang bereits alles enthält, was in diesem Augenblick notwendig ist.
Je feiner diese Wahrnehmung wird, desto weniger muss sich der Spieler an einer festen Abfolge festhalten. Er kann auf das reagieren, was tatsächlich entsteht. Aus diesem bewussten Zusammenspiel von Wahrnehmung und Intuition entwickelt sich der persönliche Ausdruck.
Dieser Ausdruck ist nicht etwas, das erst nach dem Erlernen der Technik hinzukommt. Er wird von Beginn an mitentwickelt. Jede Übung stellt deshalb nicht nur die Frage: „Wie wird dieser Klang erzeugt?“, sondern auch: „Was drücke ich damit aus?“
Niveau 1
Die Grundlagen erlernen und sich im Klang entdecken
Das erste Niveau findet an einem Wochenende statt. Sie lernen die wichtigsten Grundlagen des Instruments, verschiedene Gongtypen und die wesentlichen Spieltechniken kennen. Gleichzeitig erfahren Sie, wie unmittelbar sich die eigene Haltung und Wahrnehmung im Klang zeigen können.
Ein wichtiger Teil der Ausbildung besteht darin, das eigene Spiel und das Spiel anderer Menschen genauer wahrzunehmen. So lernen Sie, Unterschiede im Ausdruck zu erkennen und beispielsweise Anspannung oder Zurückhaltung im Klang zu hören, ohne den Spieler dabei zu beurteilen.
Im gemeinsamen Spiel erfahren Sie, wie Klang zu einer Form der Kommunikation werden kann. Sie entwickeln Ihren eigenen Ausdruck und lernen zugleich, aufmerksam auf andere Spieler und auf die gesamte Gruppe zu reagieren.
Auch die Erfahrung, das Zusammenspiel mehrerer Gongspieler – ähnlich einem Gong-Orchester – zu führen oder sich bewusst in dieses gemeinsame Klanggeschehen einzufügen, gehört zum ersten Niveau.
Nach Abschluss des ersten Niveaus verfügen Sie über die Grundlagen, um selbstständig für sich und in einem geschützten Rahmen auch für eine andere Person zu spielen.
Anschließend können Sie entscheiden, ob Sie das Erlernte zunächst in Ihrer persönlichen Praxis vertiefen oder Ihre Ausbildung mit dem zweiten Niveau fortsetzen möchten.
Mit einem Gong zu Hause weiterlernen
Nach dem ersten Niveau erhalten Sie einen Gong zum Üben mit nach Hause. Wer das zweite Niveau anschließt, kann das Instrument während der gesamten Übungsphase von ungefähr drei bis vier Wochen nutzen.
Auch wenn Sie sich zunächst gegen das zweite Niveau entscheiden, erhalten Sie für eine weitere Woche einen Leihgong. So können Sie das Gelernte in Ruhe vertiefen und prüfen, welchen Platz das Gongspiel künftig in Ihrem Leben einnehmen soll.
Sie müssen deshalb vor Beginn der Ausbildung keinen eigenen Gong besitzen oder kaufen. Die praktische Erfahrung hilft Ihnen später auch dabei, bewusster zu entscheiden, welche Art von Instrument zu Ihnen und zu Ihrer geplanten Anwendung passt.
Niveau 2
Gong-Sessions aufmerksam und verantwortlich gestalten
Im zweiten Niveau richtet sich der Blick stärker auf das Spielen für andere Menschen. Sie lernen, wie eine Gong-Session vorbereitet, aufgebaut und verantwortungsvoll geleitet wird und welche Haltung ein Gongspieler dabei einnimmt.
Eine Session beginnt nicht erst mit dem ersten Anschlag. Der Gongspieler schafft einen Rahmen, bereitet die Teilnehmer auf die Erfahrung vor und hilft ihnen, sich mit einer gemeinsamen Intention zu verbinden. Während des Spiels muss er aufmerksam bleiben und wahrnehmen, wie sich die Atmosphäre im Raum verändert.
Die Teilnehmer gestalten in Binomen, also jeweils zu zweit, eigene Gong-Sessions für die Ausbildungsgruppe. Die anschließenden Rückmeldungen helfen ihnen, ihre Wahrnehmung zu verfeinern, mehr Sicherheit zu entwickeln und den eigenen Ausdruck bewusster einzusetzen.
Ein weiterer Schwerpunkt ist der Umgang mit Lautstärke, Klangdichte und intensiven Frequenzen. Sie lernen, weshalb bestimmte Klänge für das Ohr unangenehm oder belastend werden können und wie ein kraftvolles, tiefes Gongspiel möglich ist, ohne das Gehör der Teilnehmer unnötig zu beanspruchen.
Auch der sogenannte White Sound wird als besondere Spieltechnik erklärt und in seinen möglichen Wirkungen eingeordnet. Dabei geht es vor allem darum, einschätzen zu können, für welche Menschen und Situationen eine solche Intensität geeignet ist und wann sie überfordernd wirken kann.
Techniken werden in diesem Niveau immer mit der Verantwortung des Spielers verbunden. Entscheidend ist die Fähigkeit, das eigene Spiel aufmerksam an die Menschen und an die jeweilige Situation anzupassen.
Zertifikat nach einer praktischen Gong-Session
Nach dem zweiten Niveau wird das endgültige Zertifikat nicht allein aufgrund der absolvierten Unterrichtsstunden ausgestellt.
Die Teilnehmer organisieren und gestalten zunächst gemeinsam eine Gong-Session, an der ich als Beobachter teilnehme. Alternativ kann eine Person eine private Gong-Session für mich durchführen.
Auf diese Weise kann ich wahrnehmen, ob die erlernten Techniken sicher angewendet werden und ob die notwendige Aufmerksamkeit, Empathie und Verantwortung entwickelt wurden.
Das Zertifikat bestätigt deshalb nicht nur die Teilnahme an der Ausbildung, sondern auch die Fähigkeit, eine Gong-Session aufmerksam und verantwortungsvoll zu gestalten.
Niveau 3
Mit der eigenen Erfahrung weiterarbeiten
Das dritte Niveau ist als spätere Vertiefung vorgesehen und kann frühestens ungefähr ein Jahr nach dem zweiten Niveau besucht werden.
Zu diesem Zeitpunkt haben die Teilnehmer eigene Sessions gestaltet und praktische Erfahrungen gesammelt. Daraus können Schwierigkeiten und neue Herausforderungen entstanden sein. Vielleicht besteht auch der Wunsch, tiefer in das Gongspiel einzutreten, den eigenen Ausdruck weiterzuentwickeln oder die Spielweise bewusster auf bestimmte Personengruppen abzustimmen.
Dazu kann beispielsweise die Arbeit mit Unternehmen, privaten Gruppen oder Menschen mit geistigen oder körperlichen Herausforderungen gehören.
Im dritten Niveau bilden deshalb die tatsächlichen Erfahrungen der Teilnehmer den Ausgangspunkt. Schwierigkeiten werden gemeinsam betrachtet, Spielsituationen analysiert und Möglichkeiten entwickelt, den persönlichen Ausdruck und die Gestaltung der Sessions weiter zu verfeinern.
Dieses Niveau vermittelt nicht einfach weitere Techniken. Es bietet die Möglichkeit, mit dem zu arbeiten, was sich erst durch eine längere eigene Praxis zeigen kann.
Individuelle Gong-Ausbildung
Neben den Ausbildungen in kleinen Gruppen biete ich auch individuelle Gong-Ausbildungen an.
Die grundlegenden Inhalte und die pädagogische Ausrichtung bleiben vergleichbar. Da meine gesamte Aufmerksamkeit jedoch einer Person gilt, kann die Ausbildung stärker auf deren Vorerfahrungen, Lerngeschwindigkeit, beruflichen Hintergrund und persönliche Ziele abgestimmt werden.
Bestimmte Inhalte lassen sich dadurch schneller erarbeiten, während andere Themen ausführlicher vertieft werden können. Auch die Termine können flexibler vereinbart und an die persönliche Situation angepasst werden.
Die individuelle Ausbildung eignet sich besonders für Menschen, die einen intensiv begleiteten Lernweg wünschen oder den Gong für eine bestimmte persönliche, künstlerische oder berufliche Anwendung kennenlernen möchten.
Für wen ist die Ausbildung geeignet?
Die Gong-Ausbildung ist grundsätzlich für jeden Menschen geeignet, der sich für den Gong interessiert und dieses Instrument aus eigener Erfahrung kennenlernen möchte.
Musikalische Vorkenntnisse oder Notenkenntnisse sind nicht erforderlich.
Viele meiner bisherigen Teilnehmer beschäftigen sich bereits mit Musik und Klang, Entspannung, Meditation oder Yoga. Auch Künstler sowie Fachkräfte aus Pädagogik, Sozialwesen und Pflege nutzen die Ausbildung, um neue Ausdrucks- und Anwendungsmöglichkeiten kennenzulernen.
Dazu gehören beispielsweise Menschen, die in Einrichtungen mit Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen mit besonderen körperlichen oder kognitiven Bedürfnissen arbeiten.
Diese beruflichen Hintergründe sind jedoch keine Voraussetzung. Entscheidend sind die Bereitschaft, aufmerksam zuzuhören, sich selbst im Klang wahrzunehmen und eine eigene Art des Gongspiels zu entwickeln.
Der Gong kann später in sehr unterschiedlichen Zusammenhängen eingesetzt werden. Die Ausbildung macht jedoch deutlich, dass das Erlernen des Instruments keine medizinische oder psychotherapeutische Qualifikation ersetzt. Wer mit besonders verletzlichen Menschen arbeitet, muss die Grenzen seiner eigenen beruflichen Kompetenz kennen und respektieren.
Lernen in kleinen Gruppen
Die Gruppenausbildungen finden mit höchstens sechs Teilnehmern statt. Dadurch bleibt genügend Raum für persönliche Rückmeldungen, individuelle Fragen und praktische Erfahrungen.
Jeder Mensch bringt eine andere Art mit, sich dem Gong zu nähern. Die kleine Gruppe ermöglicht es, diese Unterschiede nicht zu vereinheitlichen, sondern sie als Ausgangspunkt für die Entwicklung eines eigenen Spielstils zu nutzen.
Gleichzeitig bietet das gemeinsame Lernen eine Erfahrung, die in einer reinen Einzelausbildung nicht möglich ist. Die Teilnehmer begegnen unterschiedlichen Ausdrucksformen, lernen miteinander zu spielen und entwickeln eine größere Sensibilität für das gemeinsame Klanggeschehen.
Handout und Begleitung
Alle Teilnehmer erhalten ein ausführliches Handout, das die theoretischen und praktischen Inhalte der Ausbildung begleitet. Es dient während der Ausbildung als Orientierung und später als Nachschlagewerk für die eigene Praxis.
Auch nach Abschluss der Ausbildung bleibe ich für Fragen und Rückmeldungen erreichbar. Ich begleite viele der Menschen, die bei mir gelernt haben, über einen längeren Zeitraum und unterstütze sie dabei, ihre eigene Spielweise weiterzuentwickeln.
Diese Begleitung ist mir besonders wichtig. Eine Ausbildung kann eine Grundlage schaffen, aber ein persönlicher Stil entsteht erst durch regelmäßiges Spielen, eigene Erfahrungen und die Möglichkeit, Fragen zu stellen, wenn sie tatsächlich auftreten.
Eine aktive Gemeinschaft von Gongspielern
Aus den bisherigen Ausbildungen ist auf La Réunion eine aktive Gemeinschaft von Gongspielern entstanden. Mit vielen ehemaligen Teilnehmern arbeite ich bis heute zusammen.
Wir treffen uns zu regelmäßigen Proben, entwickeln gemeinsame Klangprojekte und gestalten Konzerte und Veranstaltungen. Teilnehmer des ersten und zweiten Niveaus können an diesen Proben teilnehmen und sich entsprechend ihrer Erfahrung an kreativen Projekten des Vereins beteiligen.
Dadurch bleibt das Gelernte nicht auf die Ausbildungszeit begrenzt. Die Teilnehmer können Erfahrungen im Zusammenspiel sammeln, unterschiedliche Spielweisen kennenlernen und sich als Teil einer lebendigen Gong-Gemeinschaft weiterentwickeln.
Über Jens Geese
Bevor ich mich vollständig dem Gong und der Klangkunst widmete, arbeitete ich viele Jahre als Ingenieur in Deutschland. Später entschied ich mich bewusst für einen anderen Weg, der meinem persönlichen Ausdruck und meiner eigenen Entwicklung stärker entsprach.
Seit mehr als zehn Jahren beschäftige ich mich intensiv mit dem Gong. Meine Spielweise ist nicht durch die Übernahme einer einzelnen Methode entstanden, sondern hat sich aus kontinuierlicher Praxis, aus Gong-Sessions, Konzerten, Aufnahmen und der Zusammenarbeit mit anderen Künstlern und Gongspielern entwickelt.
Ich bin international mit Gongspielern vernetzt und stehe mit ihnen im fachlichen und künstlerischen Austausch. Gleichzeitig habe ich auf La Réunion eine aktive Gemeinschaft von Gongspielern mit aufgebaut.
Mit vielen Menschen, die ihre Ausbildung bei mir absolviert haben, arbeite ich bis heute zusammen. Wir treffen uns regelmäßig zu Proben, entwickeln gemeinsame Klangprojekte und gestalten Konzerte und Veranstaltungen.
Heute gebe ich regelmäßig bis zu zehn Gong-Sessions im Monat. Dazu gehören öffentliche Sessions, private Anfragen, Angebote für Unternehmen und Veranstaltungen sowie die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit geistigen oder körperlichen Herausforderungen.
Meine Empathie und Sensibilität helfen mir, feine Veränderungen in der Körperhaltung, der Aufmerksamkeit und der Atmosphäre einer Gruppe wahrzunehmen. Dadurch kann ich mein Spiel und meine Anleitung sehr individuell an die Menschen und die jeweilige Situation anpassen.
Diese Wahrnehmung ist auch ein wesentlicher Teil meiner Art zu unterrichten. Ich begleite nicht alle Teilnehmer nach demselben Schema, sondern versuche zu erkennen, was der einzelne Mensch benötigt, um mehr Vertrauen in seine Wahrnehmung und seinen eigenen Ausdruck zu entwickeln.
Auch nach der Ausbildung bleibe ich für Fragen und Rückmeldungen erreichbar. Ich unterstütze ehemalige Teilnehmer bei ihren ersten eigenen Erfahrungen und begleite sie dabei, ihren persönlichen Stil weiterzuentwickeln.
Mein Ziel ist es nicht, Kopien meiner eigenen Spielweise hervorzubringen. Ich möchte den Teilnehmern die technischen Grundlagen, die Wahrnehmung und die innere Sicherheit vermitteln, die sie benötigen, um ihre eigene authentische Sprache mit dem Gong zu finden.
Mehr über mich...
Persönliches Gespräch und weitere Informationen
Wenn Sie sich für die Gong-Ausbildung interessieren und mehr über die Inhalte, den Ablauf oder die nächsten Termine erfahren möchten, sind Sie herzlich eingeladen, sich persönlich bei mir zu melden.
Ich bevorzuge ein telefonisches Gespräch, weil sich dabei Ihre Fragen, Ihre bisherigen Erfahrungen und Ihre Erwartungen an die Ausbildung am besten klären lassen.
Für die Teilnahme an einer Gruppenausbildung ist dieses Gespräch eine persönliche Einladung, aber keine Voraussetzung. Vor einer individuellen Gong-Ausbildung ist ein persönliches Gespräch grundsätzlich erforderlich, damit die Inhalte, die Ziele und der zeitliche Ablauf auf Ihre persönliche Situation abgestimmt werden können.
Tarife und Anmeldung
Die Gong-Ausbildung findet in kleinen Gruppen statt, damit genügend Raum für persönliche Begleitung, praktisches Üben und individuelle Rückmeldungen bleibt. Im Preis enthalten sind das Handout zur Ausbildung sowie – je nach Ausbildungsweg – die Möglichkeit, mit einem Leihgong zu Hause weiterzuüben.
Niveau 1
Grundlagen des Gongspiels, persönlicher Ausdruck, erste Spielerfahrung für sich selbst und in geschütztem Rahmen auch für eine andere Person.
Tarif: 400 €
Niveau 2
Vertiefung, Gestaltung von Gong-Sessions, Praxis in der Gruppe und verantwortungsvolle Leitung.
Tarif: 450 €
Niveau 1 + Niveau 2 zusammen
Dieser Gesamtpreis gilt bei direkter Anmeldung für beide Niveaus.
Tarif: 800 € statt 850 €
Individuelle Gong-Ausbildung
Die Inhalte, Termine und das Lerntempo werden persönlich abgestimmt. Diese Form eignet sich besonders für Menschen, die eine intensive Einzelbegleitung wünschen.
Tarif: 850 €
Frühbucher-Vorteil für die Gruppenausbildung
Bei verbindlicher Buchung bis einschließlich 20. August 2026 erhalten Sie 5 % Nachlass auf die Gruppenausbildung.
Niveau 1 | Frühbucher-Tarif: 380 € statt 400 €
Niveau 2 | Frühbucher-Tarif: 427,50 € statt 450 €
Niveau 1 + Niveau 2 zusammen | Frühbucher-Tarif: 760 € statt 800 €
Der Frühbucher-Vorteil gilt nicht für die individuelle Gong-Ausbildung, da Termine und Inhalte persönlich abgestimmt werden.
Zahlung und persönlicher Kontakt
Eine Zahlung in mehreren Raten ist auf Anfrage möglich.
Wenn Sie sich für die Gong-Ausbildung interessieren, können Sie sich gerne persönlich bei mir melden. Ich bevorzuge ein telefonisches Gespräch, damit wir Ihre Fragen, Ihre Erwartungen und die passende Ausbildungsform gemeinsam klären können.
Für die Gruppenausbildung ist dieses Gespräch empfohlen. Für eine individuelle Gong-Ausbildung ist ein persönliches Gespräch vorab erforderlich.
Tel.: (+262) 0692 65 04 62 | E-Mail: [email protected]
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